Grals-Nation-Glossar der deutschen Begriffe
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bekennen / Bekennen |
Wörtlich: vollständig bekannt machen, öffentlich anerkennen; Dieses Verb hat im Deutschen eine sehr starke Bedeutung, denn es geht darum, seinen Glauben an Gott zu bekennen, sich der Welt zu offenbaren. Es wird im Deutschen auch in seiner Substantivform (das Bekennen) verwendet. |
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(sich) bekennen zu |
Wörtlich: vollständig bekannt machen, öffentlich anerkennen. Dieses Verb hat im Deutschen eine sehr starke Bedeutung, denn es geht gleichzeitig darum, seinen Glauben zu bekennen und zu bezeugen, sich als Berufener zu erkennen, sich der Welt zu offenbaren, Verantwortung zu übernehmen und sich hier auf Erden in Überzeugung der Aufgabe und der Berufung zu widmen. Als Geist, der vorangehen muß, bedeutet dies, in Demut und Selbstlosigkeit das zu erfüllen, was der Berufene gelobt hat. |
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Eigensinn |
Das deutsche Wort "eigen", das sich auch in den Begriffen "Eigenwunsch" und "Eigenwollen" findet, bedeutet "(bei einer Person) "zu eigen" bzw. „persönlich“; in Verbindung mit den Begriffen "Wunsch" (Eigenwunsch), "Wollen" (Eigenwollen) oder "Sinn" (Eigensinn). Er drückt einen Wunsch, einen Willen oder einen persönlichen, in sich geschlossenen und auf sich selbst bezogenen „Sinn“ aus, der von den beiden falschen Bewußtseinsebenen ausgeht: Verstand und Gefühl, also vom Ego, aber niemals vom Geist. Es ist die die Hartnäckigkeit des Eigenwillens. Wenn jemand behauptet, sein Eigenwille sei der Wille des Lichts. Ein Zustand, der zur Vergiftung Geistes des Seelenkörpers führt. Dieses deutsche Wort deutet darauf hin, daß der Mensch unter dem Einfluß Luzifers im Laufe der Jahrtausende einen eigenen Willen entwickelt hat, der nicht mehr im göttlichen Willen schwingt. Dieser neue „Sinn“ entstand aus einer Halsstarrigkeit, einer Starrköpfigkeit, dem eigenen, vom Licht abgewandten Weg zu folgen. Dies nahm im Seelenkörper Gestalt an und umschließt den Geist mit einer hartnäckigen Starrheit. Das falsche Prinzip Luzifers ist das Paradebeispiel für Eigensinn. |
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eigensinnig |
Adjektiv, das eine Person bezeichnet, die sich durch Eigensinn kennzeichnet. Eine hartnäckige, starrköpfige Person, die einem eigenen Weg folgt, der vom Licht abweicht, was ein Merkmal des Egos ist. |
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empfinden |
Ein sehr aktives Verb im Deutschen, da es in der reinen Empfindung schwingt, die aus dem Geist kommt. Es ist das Gegenteil von Fühlen und Wahrnehmen mit den Sinnen, im falschen Bewußtsein des Gefühls und des Verstandes, also des Egos. Es bedeutet, dank des Geistes augenblicklich die lebendigen Zusammenhänge zu erahnen und eröffnet den Zugang zu wahrem Wissen und dessen Erleben. |
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Empfindung |
Dieses Wort schwingt in der reinen Empfindung, die vom Geist kommt; Es ist die klare Stimme des Geistes, wenn ein klares Bild an das Hinterhirn und von dort an das Vorderhirn weitergeleitet wird, ohne dass der Verstand oder die Emotionen eingreifen. Es ist eine Wahrnehmung, die, völlig losgelöst ist vom Verstand und den Gefühlen, augenblicklich die lebendigen Zusammenhänge erkennen läßt und den Zugang zu wahrem Wissen und dessen Erleben eröffnet. |
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erleben |
Er = Gott; leben; das heißt also, leben, erfahren, gelebte Erfahrung im Bewußtsein des Geistes, im Schwingen in den Gesetzen des Schöpfers. Es bedeutet, in seinem Innersten, d. h. in seinem Geist, ein lebendiges Geschehen zu empfinden. |
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Die Finsternis |
Dieses Wort wird in den Texten auf Deutsch beibehalten; Simon verwendet jedoch mehrere Worte, um das Dunkel zu beschreiben. Meistens wird das deutsche Wort „das Dunkel” verwendet. Der Begriff Finsternis ist das, was die Menschen aus „dem vom Licht Abgewandten" (das Dunkel) ins Leben gerufen haben , also eine Welt voller Finsternis, das Böse schlechthin. Es handelt sich um das tatsächliche, schädliche und böse Dunkel. Im Französischen gibt es nur ein einziges Wort für diese verschiedenen Begriffe; um sie zu unterscheiden, wird dieser Begriff in den Rufen auf Deutsch beibehalten. |
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Gemüt |
Eine aus dem Geist stammende Regung, frei von körperlichen Impulsen, von Temperamen oder Stimmung, frei von jeglicher moralischen Sensibilität; sie entsteht aus dem Drang des Geistes und nicht aus dem falschen Bewußtsein des Gefühls. |
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Gottessohn |
Das Wort „Sohn” ein allzu menschliches Bild im Sinne von Eltern-Kind-Beziehung hervorruft. Dieser Begriff ist für den menschlichen Geist schwer zu erfassen, denn er bedeutet gleichzeitig: Vater und Sohn sind Eins und gleichzeitig Zwei im Wirken, also das Gegenteil des Menschen, bei dem Vater und Sohn zwei verschiedene Personen sind. Es gibt also: den Vater, den Sohn Jesus, den Sohn Imanuel. Die Söhne sind ein wirkender Teil des Vaters und dennoch sind Söhne und Vater vollkommen Eins und niemals zu trennen. |
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Grals-Nation |
Diese Bezeichnung wird in den Übersetzungen in Deutsch beibehalten, da sie nicht wörtlich mit „Nation des Grals” übersetzt werden kann, ohne ihre Bedeutung zu verfälschen; tatsächlich würde diese Übersetzung einen Begriff von unten nach oben vermitteln, was dem Begriff „Nation” eine Bedeutung mit Bezug nur auf das Irdische und auf den Stoff geben würde. „Nation” entsteht jedoch im Strahl des Grals, aus den lichten Höhen hinab zur Erde; er steht im Einklang mit dem Begriff des Paradieses der Menschen im Geistigen. Durch das Schwingen der Menschengeister in den Gottesgesetzen erweitern diese unaufhörlich die Schöpfung und bilden so ein Wallen und Wogen zwischen dem Geistigen und der Nachschöpfung. Die Grals-Nation ist also ein lebendiger Begriff, den die Menschen auf der Erde aufbauen müssen. |
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Lichtsehnsucht |
Die traditionelle Übersetzung ins wäre "Nostalgie/Nostalgia…" ("unser Schmerz"); jedoch wurde dieses Wort im Laufe der Jahrtausende fehlgeleitet; dieser Begriff Nostalgie weckt das Bild einer unerreichbaren Suche voller Seelenleid. Mit diesem Wort entsteht eine gewisse Melancholie / Schwermut, ein undefinierbares Gefühl, das den Menschen in sich selbst und in die Welt der Gefühle eintauchen läßt, anstatt aufwärts nach den lichten Höhen zu streben. Es ist die Sehnsucht nach dem Licht, ein glühendes Suchen nach dem Licht. |
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Menschensohn |
Diese Übersetzung ermöglicht jedoch nicht, den tatsächlichen Begriff zu erfassen, der in diesem Namen schwingt. Das Wort „Sohn“ vermittelt hier ein menschliches Bild, das eines Vaters und seines Sohnes. Hier bedeutet „Sohn“ jedoch einen Teil Gottes, der aber Eins ist mit Gott, wobei der Eine im Anderen und bei dem Anderen wirkt. Dieser Begriff drückt die Verankerung eines Teils von Imanuel im Göttlichen aus und gleichzeitig die Verankerung des Lichtes außerhalb des Göttlichen in Parzival, durch die Worte: Es werde Licht! |
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Sehnsucht |
Das Wort Sehnsucht im Deutschen, das in Simons Texten verwendet wird, umfaßt die Begriffe: sehnen und suchen. Dieser Begriff ist neutral und wurde oft durch das Streben nach materiellen Gütern, Macht, Geld, Glänzen-Wollen, usw. fehlgeleitet. Es handelt sich um ein echtes Sehnen nach den Höhen, einen Drang, eine vom Geist getriebene Suche. |
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Selbstlosigkeit |
Diese Eigenschaft bedeutet gleichzeitig: Altruismus, Loslösung vom falschen Ich, von den durch unsere Neigungen falsch entwickelten Hüllen. Diese Eigenschaft ist das Gegenteil von Selbstaufgabe, die eine Kapitulation des Geistes bedeutet, indem man sich vom Verstand und von den Gefühlen leiten läßt. Sie drückt die Herrschaft des Geistes in seinem Wunsch aus, Träger des göttlichen Willens in der Schöpfung zu werden. Sie ist somit das Eingangstor zu einer der wichtigsten Tugenden, der Demut. |
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selbstlos |
Dieses Wort wird von nun an in den Übersetzungen auf Deutsch belassen ;selbstlos im Sinne von uneigennützig, was jedoch den Begriff dieses deutschen Wortes sehr einschränkt; es bedeutet gleichzeitig: ohne Ego, losgelöst vom falschen Selbst, von seinen durch unsere Neigungen falsch entwickelten Hüllen. |
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Urgeistige/urgeistig |
Das Substantiv " (das) Urgeistige" Das Adjektiv "urgeistig" Es handelt sich um ein umfassenderes Bild, das die höchsten Arten der Schöpfung umfaßt. Sie sind als Erste aus der Ausstrahlung Parzivals hervorgegangen, und daher die Reinsten. |
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Urgeschaffene |
Dieses Wort bezeichnet die hohen Geister, die nach Parzival in der Urschöpfung Gestalt angenommen haben. Diese Geister sind selbstbewußt, sie sind die Verbindungspunkte und Helfer für die gesamte Schöpfung. Sie schwingen voll und ganz im Willen Gottes, dem sie in Dankbarkeit, Freude und Demut dienen. |
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Ur-Lebendigkeit |
Das, was Leben birgt; „Ur“ vermittelt die Vorstellung des Ursprünglichen, von Ursprung, von dem, was am Anfang von Allem ist, vom Unendlich-Ewigen. Dieses Wort wird in den Übersetzungen auf deutsch belassen. |
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Urschöpfung |
Die Urschöpfung ist die Schöpfung, die als Erste mit den Worten und der Tat „Es werde Licht!“ Gestalt annahm. |
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Wesenhaft. |
Das von Abdruschin in der von ihm gegebenen Bedeutung neu geschaffene Wort kann nicht so übersetzt werden, daß der tatsächliche Begriff wiedergegeben wird; Dieses Wort wird von nun an in den Übersetzungen auf deutsch belassen. In diesem Begriff drücken sich verschiedene Arten aus, von denen eine in spendender, formender Art schwingt, die keinen eigenen Willen hat, außer dem, ganz im Willen Gottes zu schwingen. In dieser Art haben sich zum Beispiel die Erzengel und Engel gebildet, sie sind Wesenheiten und keine Geister, denn der Geist hat einen Willen, der es ihm durch das Selbstbewußtsein ermöglicht, freudig in den Gesetzen des Schöpfers zu schwingen. Dieser immense und lebendige Begriff umfaßt gleichzeitig: Das, was von Gott abhängt, das, was außerhalb Gottes Gestalt angenommen hat, das, was ohne Gott nicht existieren kann, das, was in und durch Gottes Ausstrahlung entstanden ist, das, was Alles belebt. Er ist also auf allen Ebenen präsent, von der göttlichen bis zur untersten Ebene der Schöpfung. |
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(Die) Wesenhaften |
In der Entfernung von Gott und durch Abkühlung hat sich nach unten hin eine besondere Art gebildet, die im weitesten Sinne mit der Natur zu tun hat und aus der Mythologie, den Märchen und Legenden gut bekannt ist, denn ihre Namen sind uns noch geläufig, wie Zeus, Odin, der Olymp, Walhalla, Elfen, Undinen, Riesen, Gnome, Nornen ... Diese Wesenheiten haben ihren Wirkungsbereich nur in Richtung auf und in den Stofflichkeiten. In den Übersetzungen werden diese Wesenheiten der Wesenhaften mit "les Wesenhaften" dargestellt. |
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Wesenheiten |
Dieser Begriff bezeichnet die höchsten wesenhaften Wesenheiten, die sich auf allen Ebenen aufhalten, vom Göttlichen bis zum Walhalla. |
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Wesenlos/wesenlos |
Von Abdruschin neu geprägte Bedeutung; dieses Wort wird in den Texten in Deutsch belassen. Im Deutschen setzt sich dieses Wort aus „Wesen” und „los” zusammen; „los” im Sinne von Abwesenheit, d. h. ohne Wesen, ohne Substanz, was für den Menschen jedoch nur ein verzerrtes oder verwirrendes Bild ergibt. Dieses Wort definiert Gott und Seine Söhne als das, was sich außerhalb des Ganzen befindet! Daraus entspringt die lebendige Kraft. Dieser Begriff wird oft durch ein licht-flammendes Auge dargestellt, auch wenn dieses Bild für den menschlichen Geist unscharf ist, für ihn auf ewig unvorstellbar, da er selbst nur ein Geschöpf in Gottes unermeßlichem Schöpfungswerk ist. |
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Zusammenschluss |
Es geht darum, gemeinsam im Zusammenschluß die Kraft im Geist aufzunehmen und sie in die Welt weiterzuleiten, um daran mitzuwirken, die Bindungskräfte zu lösen, hin zur Wandlung der Welt ins Neue. |

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